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Fortuna Mombach steigt in die Verbandsliga auf

aus der AZ Mainz

 Wir haben Vereinsgeschichte geschrieben. Einfach nur geil.“ Man merkt, wie bei Thomas Eberhardt die Last abfällt. Drei Jahre, nachdem der Trainer den VfB Bodenheim in die Fußball-Verbandsliga geführt hatte, gelang ihm dasselbe Kunststück mit Fortuna Mombach. 3:2 (0:2) siegten die Mainzer im Relegations-Rückspiel gegen den ASV Winnweiler – ein Kraftakt nach dem mühsamen 0:0 im Hinspiel. 0:2 hatten die Mombacher zur Pause hinten gelegen, nach einem Eigentor von Innenverteidiger Marcel Kostadinov (14.) und einem Handelfmeter, den ebenfalls Kostadinov verursacht und Alexander Schönmaier verwandelt hatte (32.). Und das verdient.

„Der Trainer hat uns ordentlich in den Hintern getreten“, berichtete Kapitän Ljubo Dragun. „Ich habe nur gesagt, dass wir Männer sein sollen“, erzählte Eberhardt grinsend. Der sonst oft auch nach Siegen etwas grantelige Coach hatte es allen gezeigt, und er genoss seinen verdienten Erfolg in vollen Zügen. Zumal er ein goldenes Händchen hatte: Der eingewechselte Cihad Tasci startete zu zwei ebenso sehenswerten wie effektiven Sololäufen, die jeweils Christian Neumann (50., 56.) zum 2:2 verwertete. Zwei Minuten nach dem Ausgleich zauberte Igor Heizmann einen perfekten Diagonalball auf Fatmir Pupalovic, der – natürlich – per Außenspann zum 3:2 einnetzte. Eberhardt hatte zuvor von 4-4-2 auf 3-5-2 und nun zurück auf 4-4-2 umgestellt – zwei goldrichtige Entscheidungen. Die Gäste hatten vor dem Seitenwechsel überpowert und hingen nun in den Seilen, sodass außer zwei Feldverweisen (Pupalovic Gelb-Rot, 85.; Winnweilers Halim Januzi, Rot wegen Tätlichkeit, 90.) nichts mehr passierte.

„Wir haben es uns verdient“, jubelte Mombachs Abteilungsleiter Johann Grabowski, „jetzt hoffen wir, dass wir das ein oder andere Jahr länger in der Verbandsliga bleiben. Es ist ja Neuland für uns.“ Noch nie hatte der 1975 gegründete Klub in der sechsthöchsten deutschen Spielklasse gespielt. Dragun formulierte die Ambitionen etwas forscher: „Unter die ersten Vier, das ist mein persönliches Ziel.“ Grabowskis Abteilungsleiter-Kollege Bernd Stengel war voll des Lobes, was Eberhardt angeht: „Er hat Power und Feuer ohne Ende. Ein toller Erfolg für ihn.“ Und für das komplette Team, das das ein oder andere interne Knistern der vergangenen Wochen hinter sich ließ und ausgelassen mit Bierduschen den hoch verdienten Coup feierte.

Fortuna Mombach: Patria – J. Eberhardt, Kostadinov, Dragun, Steinemann (46. Tasci) – Borowski (66. Falkou), Pupalovic, Strohmeier, Heizmann – Neumann, Szymanek (76. Uhlig).