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Mombacher Wochenmarkt

VERBANDSLIGA Mombacher führen gegen TSG Kaiserslautern nach einer Viertelstunde 3:0 und gewinnen am Ende 4:0

MAINZ - Die Steilvorlage kam aus Hohenecken: Am Vortrag hatte dort der Tabellendritte der Fußball-Verbandsliga, Jahn Zeiskam, überraschend 1:4 verloren. Für Fortuna Mombach bot sich gegen den Tabellenletzten TSG Kaiserslautern daher die Gelegenheit, den Relegations-Rang zwei mit acht Punkten Vorsprung auf Zeiskam zu festigen. Und der Sensations-Aufsteiger ließ sich nicht lange bitten: Bereits nach einer Viertelstunde stand es 3:0, und der 4:0-Sieg war gegen völlig wehr- und hilflose Gäste zu keiner Zeit gefährdet. „Wir haben das Ergebnis gesehen und uns natürlich darüber gefreut“, erklärt Abwehrchef Marcel Kostadinov, „wenn wir diesen Vorsprung noch verspielen, sind wir selbst Schuld.“

Mombachs Kapitän Ljubo Dragun hatte bei der Aufstiegsfeier im vergangenen Jahr noch Platz eins bis vier als Ziel ausgegeben. „Das war damals aus der Euphorie heraus gesagt“, gibt er zu, „aber man weiß ja auch, wie stark unsere Mannschaft ist.“ Doch das Wort Oberliga ist in Mombach nach wie vor verpönt. „Es kann noch alles passieren“, warnt Dragun. „Man hat gesehen, dass im Fußball alles möglich ist“, betont Trainer Thomas Eberhardt mit Blick auf Zeiskams überraschende Niederlage. Die Mombacher, die sich gegen Gegner vom Tabellenende mitunter arg schwer tun, hatten die Lektion gelernt und legten mit immenser Entschlossenheit los.

Nach Krystian Borowskis Hereingabe schoss Grzegorz Szymanek das bereits in der siebten Minute verdiente 1:0, vier Minuten später legte Amin Ouachchen vom Elfmeterpunkt nach. TSG-Keeper Fabian Mayer hatte Serkan Akinci gefoult. In der 16. Minute schraubte Akinci nach Ivan Idzans Querpass das Ergebnis auf 3:0. Szymanek und Borowski (18.), Akinci (50., 52.) sowie nochmal Szymanek (52.) ließen weitere „Hundertprozentige“ liegen und Kostadinov (55.) traf per Hacke den Pfosten, ehe Amin Ouachchen nach Borowskis Traumpass den Schlusspunkt setzte (57.). Alle Tore waren sehenswert herauskombiniert, wobei die passiven Gäste auch kaum Widerstand leisteten. „Die Jungs haben genau das umgesetzt, was ich gesagt habe“, lobt Eberhardt, „diese Mannschaft hat so viel Potenzial – sie muss es nur abrufen.“ Mit dem klaren Ziel Aufstiegs-Relegation vor Augen wirkt die Fortuna fokussierter denn je. „Wir haben in den letzten vier Spielen ein sehr schweres Restprogramm“, blickt Dragun voraus, „aber wenn wir die nächsten beiden Spiele gewinnen, sollten wir es packen.“ Die finden in Mutterstadt und – nach Ostern – gegen Blaubach-Diedelkopf statt.