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Bewässerung beendet Mombacher Jubel

26.08.2013 01:00 Uhr - FUßGÖNHEIM

VERBANDSLIGA Fortuna gewinnt in Fußgönheim

aus der AZ Mainz vom 26.8.13  von Torben Schröder(tor).

Die Siegesserie von Verbandsliga-Aufsteiger Fortuna Mombach geht weiter: Im vierten Ligaspiel gelang mit dem 2:0 (0:0)-Erfolg beim ASV Fußgönheim der vierte Dreier. Damit sind die Mombacher neben Tabellenführer FV Dudenhofen die einzige Mannschaft mit weißer Weste in der Spielklasse.

„Wir waren top“

„Wir waren top“, jubelt Trainer Thomas Eberhardt, „auch draußen auf der Bank war die Stimmung überragend. Eine tolle Mannschaftsleistung von allen.“ Emir Draganovic (55.) brachte die Fortuna mit einer sehenswerten Einzelleistung, die er mit einem trockenen Schuss ins lange Eck krönte, in Führung, Krystian Borowski setzte in der Nachspielzeit nach Grzegorz Szymaneks Zuspiel den Schlusspunkt. Zuvor hatte Mate Malenica den Ball zweimal im ASV-Tor untergebracht. „Einmal soll es Hand gewesen sein, einmal abseits“, berichtet Eberhardt.

Die Mombacher bestimmten das Spielgeschehen von Anfang an, spielten sich aber vor dem Seitenwechsel kaum klare Chancen heraus. „Wir haben in den richtigen Momenten immer die falsche Entscheidung getroffen. In der Pause habe ich den Jungs gesagt, dass das das einzige Manko ist“, erzählt Eberhardt. „Wir haben den Gegner überhaupt nicht zur Entfaltung kommen lassen, direkt attackiert und unter Druck gesetzt. Alle Spieler haben sehr gut gearbeitet. Und in der zweiten Halbzeit haben wir es dann auch cleverer ausgespielt.“

Der Mombacher Jubel-Traube bereiteten die Hausherren indes ein jähes Ende, indem sie im strömenden Regen die Rasenbewässerung anwarfen. „Hätte, glaube ich, nicht sein müssen“, schmunzelt Eberhardt, „aber das ehrt uns noch mehr. Und meine Spieler konnten sich auf dem Platz die Schuhe sauber machen.“

In Überzahl schwergetan

aus der AZ vom 19.8. Von Torben Schröder

FORTUNA MOMBACH Verbandsliga-Aufsteiger bezwingt LSC 3: 1Drittes Spiel, dritter Sieg: Mit dem mühsam erkämpften 3:1 (2:0) gegen den Ludwigshafener SC hat sich Verbandsliga-Aufsteiger Fortuna Mombach ein beruhigendes Punkte-Polster erspielt, mit dem man befreit die folgenden Auswärts-Aufgaben in Fußgönheim und Dudenhofen angehen kann.

Dass die Fortuna weiter mit weißer Weste in der Tabelle notiert wird, hatte sich früh abgezeichnet: Bereits nach 21 Minuten führte die Heimelf 2:0. Serkan Akinci (14.) hatte einen an Grzegorz Szymanek verübten Freistoß aus zentraler Position regelkonform ins Netz geschlenzt, während Keeper Benjamin Keller damit beschäftigt war, seine Mauer zu sortieren. Sieben Minuten später legte Szymanek per Flachschuss aus 18 Metern nach, nachdem Emir Draganovics Schussversuch abgeblockt worden war.

Als dann in der 42. Minute der Ludwigshafener Ersin Kaya nach Tätlichkeit gegen Szymanek mit Rot des Feldes verwiesen wurde, schien die Messe gelesen. „Da kannst du in der Kabine zehn Minuten reden“, erklärte Mombachs Trainer Thomas Eberhardt, „es gibt im Fußball dieses ungeschriebene Gesetz.“ Und das besagt, dass eine Mannschaft in Überzahl sich häufig schwerer tut als bei personellem Gleichstand. „Jeder gibt zehn Prozent weniger, und schon ist wieder Gleichzahl“, rechnete Eberhardt vor.

Den zahlenmäßigen Unterschied sah man in der Tat kaum. Dafür sah Schiedsrichter Christopher Dispot in der 54. Minute ziemlich exklusiv ein Handspiel von Marcel Kostadinov. Doch Pasquale Patria, der in den ersten beiden Saisonspielen für Benedikt Moritz Platz machen musste, hielt den von Halil Anli getretenen Strafstoß fest. Der Keeper hatte zudem mit drei tollen Paraden erheblichen Anteil am Sieg.

Dieser geriet in Gefahr, als Enis Baltaci (56.) das 1:2 gelang. Mombach schwamm eine Weile, berappelte sich aber wieder und setzte in Person des angeschlagen humpelnden Szymanek in der Nachspielzeit den überfälligen Schlusspunkt. Zuvor hatten Krystian Borowski, Davin Dzaka und Serkan Akinci drei Hundertprozenter vergeigt. „Meine Mannschaft muss noch viel lernen“, resümierte Eberhardt, der in Ljubo Dragun und Thomas Strohmeier zwei zentrale Defensivakteure schmerzlich vermisst

aus der AZ Mainz von Torben Schröder vom 12.8.13

Abwehr als Basis für Auswärtserfolg

„Hut ab für die Jungs“, jubelte Trainer Thomas Eberhardt kurz nach Spielschluss. Fortuna Mombach hatte das erste Auswärtsspiel überhaupt in der Fußball-Verbandsliga 1:0 (0:0) beim VfL Neustadt gewonnen, weil die Abwehrarbeit gut funktionierte und Torjäger Grzegorz Szymanek in der 53. Minute aus der Drehung überaus sehenswert das Tor des Tages erzielte. Marcel Kostadinovs lang geschlagener Ball landete über die Stationen Ljubo Dragun und Emir Draganovic beim 27-jährigen Polen, der schon in der vergangene Saison der beste Mombacher Torschütze war.

Die Hausherren, die keinen gelernten Stürmer zur Verfügung hatten, waren zunächst zwar feldüberlegen, brachten den Ball aber nicht im Tor des starken Benedikt Moritz unter. Pasquale Patria, in der vergangenen Saison die Nummer eins, musste auf der Bank Platz nehmen. „Ich habe den Jungs in der Halbzeitpause gesagt, dass wir den Kampf besser annehmen müssen“, berichtete Eberhardt, der dringend darauf aus war, die beiden 0:1-Niederlagen gegen Neustadt aus der Landesliga-Saison 2011/12 wettzumachen. Nach der Führung hielt die Mombacher Abwehr dicht, so dass Eberhardt den „ein bisschen fahrlässig“ vergebenen Konterchancen nicht mehr hinterher trauern musste. Mate Malenica hatte in der Schlussminute das 2:0 auf dem Fuß.

Drei Ausfälle

Dabei waren die Vorzeichen aus Mombacher Sicht alles andere als rosig. Edeltechniker Fatmir Pupalovic war mit einer Fußverletzung kurzfristig ausgefallen, Jens Eberhardt krankheitsbedingt geschwächt. Und Abräumer Thomas Strohmeier erlitt beim Saisonauftakt gegen die Spvgg. Ingelheim (4:2) einen Innenbandriss sowie eine Verletzung am Meniskus.

Fortuna Mombach: Moritz – Steinemann, Kostadinov, Huber, Uhlig – Dragun – Akinci (72. Gomina), Idzan, Szymanek (87. J. Eberhardt), Heizmann – Draganovic (58. Malenica).


 

  aus der AZ Mainz vom 5.8. Bericht von Thorben Schröder.

rDas erste Verbandsliga-Spiel der Vereinsgeschichte macht Lust auf mehr: 4:2 (1:0) siegte Fortuna Mombach gegen die Aufstiegsaspiranten der Spvgg. Ingelheim. Hauptfigur in der dramaturgisch hochwertigen Schlussphase war Mombachs Mate Malenica. Der 27-jährige, bullige Stürmer hatte vier Minuten vor Spielende die hundert-, ja tausendprozentige Möglichkeit zum vorentscheidenden 3:1, drosch den Ball aber weit übers leere Tor. Praktisch im Gegenzug kamen die Gäste durch Dominik Schindel, der als Einziger einem von Sebastian Grünewald lang geschlagenen Freistoß nachging, zum 2:2-Ausgleich (88.). Das Spiel drohte nach der Mombacher 2:0-Halbzeitführung vollends zu kippen, da fasste sich Serkan Akinci ein Herz, drang in den Strafraum ein und wurde von Jörg Cevirmeci umgesenst. Elfmeter.

Elfmeter cool versenkt

„Ich lege mich da auf niemanden fest“, sagte Trainer Thomas Eberhardt zur klubinternen Schützenregel, „der, der sich gut fühlt, soll schießen.“ Und das war Malenica. „Nach dem 2:2 habe ich mich richtig scheiße gefühlt“, erzählt der ehemalige Schott-Mainz-Spieler, „ich wollte das wieder gutmachen.“ Gesagt, getan. Ganz cool verlud Malenica in der Schlussminute den Ingelheimer Schlussmann Jascha Eimann – und legte in der Nachspielzeit, nachdem Akinci die Latte getroffen hatte, per Kopfball-Abstauber das 4:2 nach. „Hut ab, Mate hat ganz schön Eier in der Hose“, lobte Eberhardt, der nach dem schwer erkämpften Sieg kräftig durchatmete.

Wie entfesselt legten die Mombacher los, attackierten die Ingelheimer früh, schoben konsequent nach, führten hochverdient durch Grzegorz Szymaneks Treffer (18., Flanke Akinci) und hatten auch das Glück auf ihrer Seite. Ein Kopfballtor des Ingelheimers Manuel Haber erkannte Schiedsrichter David Rau nicht an (30.), dafür sprach er den Hausherren nach einem vermeintlichen Foul von Steffen Becker an dem bärenstarken Ivan Idzan einen zweifelhaften Elfmeter zu. Fatmir Pupalovic tat, was er gern tut: Der 28-Jährige vergab den (einfachen) Strafstoß und versenkte den (komplizierten) Abpraller kunstfertig per Seitfallzieher. Doch mehr und mehr kam das Gefühl auf, dass die Platzherren ihrem Höllentempo des ersten Durchgangs Tribut zollen mussten. Die Abstände wurden größer, die Bälle gingen viel zu schnell verloren. Ingelheim witterte Morgenluft, hatte nach Standards die Lufthoheit, kam durch Nicolaj Simon (61.) nach einem weit getretenen Freistoß zum Anschlusstor und später zum Ausgleich, der zu diesem Zeitpunkt durchaus in der Luft lag. Doch Mate Malenica hatte ja noch etwas gutzumachen.