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VERBANDSLIGA Fortuna verliert nach desolater Leistung gegen Morlautern 1:4 / Trainer kritisiert Teile des Teams

MAINZ - Fußball-Verbandsligist Fortuna Mombach gibt derzeit ein desolates Bild ab. In großen Teilen wehrlos ergab sich der amtierende Vizemeister beim 1:4 (0:2) gegen den SV Morlautern seinem Schicksal. „Mir fehlen einfach die Worte dafür, was wir als Mannschaft – dazu zähle ich mich auch – hier abliefern“, sagt Kapitän Jörg Cevirmeci: „Das hat alles kein Verbandsligaformat derzeit.“

Trainer Thomas Eberhardt wollte eigentlich nichts mehr sagen. „Frag’ die Jungs“, meinte der 33-Jährige, der desillusioniert in seinem Stuhl versunken war, zunächst. „Das, was ich auf dem Herzen habe, kann ich nicht sagen.“ Einige Meter weiter hatte eine Traube verletzter Spieler mit Adem Kaya (Adduktoren), Pasquale Patria (Ellenbogen, vermutlich Saison-Aus), Thomas Strohmeier (Knie) und dem wegen Übelkeit ausgewechselten Gassan Odeh sich die Köpfe heiß geredet. Wirklichen Rat, wie die Wende zu schaffen ist, weiß keiner. Die Verunsicherung ist spürbar, die Laufleistung in Teilen indiskutabel. Eine buchstäblich lähmende Situation.

„Frag’ doch die Jungs dahinten“, blickte Eberhardt in Richtung der Versehrten. „Früher“, hatte der Trainer schon vor dem Spiel gesagt, „habe ich mit fünf Voltaren gespielt und bin abends die Treppe nicht mehr hochgekommen.“ Ein impliziter Vorwurf, den die Spieler nicht auf sich sitzen lassen wollen. Das Verhältnis zwischen Trainer und Teilen des Teams scheint vollkommen zerrüttet.

„Im Misserfolgsfall schlagen sich eben viele in die Büsche“, sagt Eberhardt über seinen zunehmend schwindenden Kader, der allerdings kurzfristig mit drei Neuzugängen aufgepeppelt wurde: Die Offensivspieler Stipan Jakic und Bilal Azafrany wurden nach mehrjähriger Auszeit reaktiviert, zudem stand der zuletzt ebenfalls vereinslose Mittelfeldmann Daniel Jallouin im Kader. Jakic und Jallouin stießen erst beim Freitagtraining erstmals zum Team. „Ich probiere es halt“, sagte Jakic, der zur Halbzeit eingewechselt wurde und nach der Partie Schmerzen an beiden Leisten verspürte. „Lieber die als andere“, kommentierte Eberhardt kurz und bündig.

Den Gästesieg schossen Andre Sasse (28., Elfmeter nach Foul von Christian Friedel) sowie Erik Tuttobene (42., 58.) und wiederum Sasse (59.) nach schönen Kombinationen gegen tatenlose Hausherren heraus. Dem emsigen Igor Heizmann (61.) gelang nach Foul an Mete Alp Akcay vom Elfmeterpunkt das Ehrentor. Wirklich aufmuntern konnte das allerdings niemanden.