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Mombacher Wochenmarkt

VERBANDSLIGA Nach 1:3 gegen Kandel bangt Fortuna Mombach weiter um Klassenerhalt

MOMBACH - Sie hatten es in der eigenen Hand – und ließen die Chance auf eine vorzeitige Rettung fahrlässig liegen. Nach der 1:3 (0:0)-Niederlage gegen den VfR Kandel muss der FC Fortuna Mombach weiter um den Verbleib in der Fußball-Verbandsliga zittern. All die Pläne mit namhaften Neuzugängen und Ambitionen auf höhere Tabellenregionen stehen damit weiterhin in Zweifel. Erst recht, wenn man die Leistung betrachtet, die zwischen leblos und hilflos schwankte.

„Die Leidenschaft hat heute gefehlt“, klagt Co-Trainer Daniel Kittl, „aber Abstiegskampf geht bis zum letzten Spiel.“ Und das bestreiten die Mombacher (34 Punkte) kommenden Sonntag bei Alemannia Waldalgesheim, während Kandel (36) gegen Bingen und Zeiskam (34) in Rieschweiler antreten. Zwei der drei Teams werden sich retten, eines landet auf Rang 13, bei Punktgleichheit stehen Entscheidungsspiele an. Ob Rang 13 gefährdet ist, entscheidet sich am Samstag. Dann drücken alle Abstiegskandidaten Regionalligist FK Pirmasens die Daumen, dessen Klassenerhalt auch für den Verbandsliga-13. die Rettung brächte. Wenn nicht, geht das große Zittern und die Abhängigkeit von den Relegationsspielen los.

Rechenspiele, die man in Mombach aus leidvoller Erfahrung kennt und gerne vermeiden wollte. „Laufen, rennen, kämpfen, Leidenschaft, das kann jeder“, hält Trainer Thomas Eberhardt fest – um einen Mangel genau daran dann bei seiner Mannschaft zu monieren, „mit wenigen Ausnahmen. In der ersten Saisonhälfte haben wir das beherzigt, und einige haben am Limit und darüber gespielt. Wenn man sich dann schont, reicht es einfach nicht.“

Sieben Stammspieler fehlen

Erst recht nicht, wenn sieben Stammspieler fehlen. Neben den nicht fitten Pilica und Jamali tauchten als Ersatzspieler Kenny Hentschel aus der „Zweiten“ sowie Eberhardt selbst auf. Schlechte Vorzeichen also, aus denen eine Trotzreaktion erwachsen könnte. Doch die blieb aus.

Patrick Lugert (8.) und Marvin George (55.), die vor dem Tor freigespielt worden waren, fehlte im Eins-gegen-Eins die Kaltschnäuzigkeit, ansonsten produzierten nur die deutlich kampfstärkeren Gäste Torgefahr. Marvin Georges Stellungsfehler und Christian Burgstahlers 0:1 (47.) brachte die bis dahin auf niedrigem Niveau ausgeglichene Partie zum Kippen, Burgstahlers Kopfballtor (76.) war längst überfällig, die lange starken, nun aber schon konditionell im roten Bereich laufenden Stefan Kühne und Glody Kuba ermöglichten mit einem Abstimmungsfehler die Entscheidung durch Florian Hornig (81.), Marvin Georges 1:3 nach einem Freistoßtrick seines Bruders Christian war nur noch Ergebniskosmetik (90.).

„Die Gier, alles für die Verbandsliga zu geben, fehlt uns“, hält Kittl fest, „die Trainingsbeteiligung könnte besser sein, dadurch fehlt auch die Fitness. Aber wir haben es immer noch in der eigenen Hand.“