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aus der AZ Mainz von Torben Schröder

FUSSBALL Mombach hält sich beim Primus wacker

MECHTERSHEIM - (tor). Wohl dem, der seine Grenzen kennt. Der FC Fortuna Mombach fing sich bei Verbandsliga-Spitzenreiter TuS Mechtersheim eine 1:4 (1:1)-Niederlage ein – und stellte seinen Übungsleiter dennoch vollauf zufrieden. „Die Mannschaft hat eine sehr gute Leistung gezeigt“, hielt Co-Trainer Daniel Kittl, der den erkrankten Chefcoach Thomas Eberhardt vertrat, fest, „bis zum 1:2 ging unser Plan voll auf. Mechtersheim hat eine saustarke Mannschaft, sie haben Druck gemacht ohne Ende. Irgendwann konnten wir einfach nicht mehr standhalten.“

Auch die frühe Führung des Favoriten durch Eric Veth (14.) brachte die Gäste nicht aus dem Konzept. Aladin Pilica steckte nach seiner Balleroberung im Mittelfeld direkt auf Imanol Chiappa Gutierrez durch, der eiskalt vollstreckte (24.). Nach dem Seitenwechsel nahm der Druck der TuS weiter zu. Der starke Kay Schotte im Mombacher Tor konnte mehrfach den Rückstand verhindern, war aber bei Veths Doppelschlag (59., 74.) machtlos.

Nach dem 1:2 sah Jens Eberhardt zudem wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot (70.). Georg Ester (84.) machte den Deckel drauf. „Der Mechtersheimer Sieg ist verdient, aber eindeutig zu hoch. Wenn wir weiter mit dieser Leidenschaft auftreten, müssen wir uns gegen andere Gegner keine Gedanken machen“, schöpft Kittl Mut aus dem Auftritt seines Teams, das ohne die kranken George-Brüder auskommen musste. Bitter: Routinier Stefan Kühne fehlt wegen eines Leistenbruchs wochenlang.

aus der AZ Mainz von Torben Schröder

VERBANDSLIGA Fortuna Mombach trennt sich vom Ludwigshafener SC nach ganz schwachem Spiel 0:0

MOMBACH - Johann Grabowski wirkt an der Seitenlinie eher wie ein Gemütsmensch. Ärgert er sich, folgt bald ein Augenzwinkern. Es ist halt nur Fußball. Aber in der Halbzeitpause der Partie seines FC Fortuna Mombach gegen den Ludwigshafener SC platzt es aus dem Abteilungsleiter heraus. Spielerisch, kämpferisch – mit nichts war Grabowski zufrieden. Und er hatte Recht, es war ein Verbandsligaspiel der Kategorie grausam, gespickt mit Unzulänglichkeiten. 0:0, das war das einzig passende Resultat.

„Wo willst du da anfangen“, schüttelt Trainer Thomas Eberhardt eingangs der Analyse den Kopf, „du kannst alle Bereichen kritisieren.“ Dabei ging es gut los, Stefan Kühne tauchte frei vor dem Kasten auf, scheiterte aber (5.). Mombach begann stark – und ließ stark nach, produzierte Abspielschnitzer, zerrte die Gäste förmlich ins Spiel. Gut für die Platzherren, dass dem LSC die Zielstrebigkeit abging. In Minute 54 hatten die Pfälzer dennoch die beste Chance des Spiels, Jens Eberhardt kratzte Jens Rehhäußers Schuss von der Linie. Das war’s. „Hinten sind wir stabil, vorne aber nicht zwingend“, hält Daniel Pflüger, einer der kampfstärksten Mombacher, fest. „Wir müssen wieder zur Sicherheit finden, die wir in der Hinrunde hatten“, sagt Verteidiger Glody Kuba.

„Am Ende musst du froh sein, dass du so ein Spiel nicht verlierst“, findet Eberhardt, „irgendwann muss man sagen, dass es eine Qualitätsfrage ist.“ Und genau diese Frage lässt den Trainer in Sachen Vertragsverlängerung zaudern. Grabowski wünscht sich binnen der nächsten drei Wochen eine Entscheidung: „Wir wollen mit einer gut gemischten, jungen Mannschaft arbeiten und würden gern mit ihm weitermachen.“ Eberhardt will sich aber nicht drängen lassen: „Ich bin ein Trainer, der Erfolg haben und nicht nur um den Klassenerhalt kämpfen will.“ Doch mehr sei mit dem vorhandenen Personal kaum drin. Grabowski will indes personell Kurs halten und erst die Trainerfrage klären, bevor die Kaderplanung forciert wird.

aus der AZ Mainz vin Torben Schröder

Mombacher bringen Murmel nicht ins Tor

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VERBANDSLIGA Fortuna vergibt selbst die besten Chancen und verliert 0:1 in Winnweiler

WINNWEILER - (tor). Von erreichten und knapp verpassten Aufstiegen bis zum Herzschlag-Finale im Kampf um den Klassenerhalt hat Thomas Eberhardt schon so ziemlich alles mitgemacht, was es im Amateurfußball mitzumachen gibt. „Aber so etwas habe ich wirklich noch nie erlebt“, schüttelt der Trainer des FC Fortuna Mombach nach dem Verbandsliga-Nachholspiel beim ASV Winnweiler den Kopf. „Wir hatten sechs hundertprozentige, Chancen, bei denen wir völlig frei vor dem Tor stehen. Und dazu noch jede Menge normaler Chancen. Der Gegner schießt einmal nach einem Standard aufs Tor und gewinnt 1:0.“ Zu allem Überfluss traf der Ex-Alzeyer Lukasz Dreger auch noch mit dem Rücken (41.).

Christian George (4.), Marco Streker (32.), Vladimir Borovskij aus drei Metern übers leere Tor (52.), Marvin George (70.), Stefan Kühne, der in bester Position über den Ball stolpert (88.), schließlich Faruk Celik (90.) – fast jeder Mombacher durfte mal Maß nehmen, keiner traf. „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen“, erklärt Eberhardt, „Fußball kann so brutal unfair sein. Es war ja nicht mal ein glücklicher Sieg, denn so viel Glück kann man gar nicht haben.“

Unvermögen also? Eberhardt, dessen Team sonst für bemerkenswerte Effizienz steht, will das Positive aus dem Spiel ziehen: „Man sah an der Leistung mal wieder, dass eine schlechte Vorbereitung gar nichts aussagt. Die Jungs haben Gas gegeben ohne Ende. Der Ball wollte einfach nicht reingehen, das kann man nicht erklären.“

aus der AZ Mainz von Torben Schröder

FORTUNA MOMBACH Verbandsligist fährt mit dem 3:0 gegen Offenbach „dreckigen Sieg“ ein

MOMBACH - Einen „richtig dreckigen Sieg“ sah Stürmer Marvin George nach dem 3:0 (2:0)-Erfolg seines FC Fortuna Mombach am Freitagabend gegen den FSV Offenbach. Recht hatte er. Es war, erneut, wahrlich kein fußballerischer Hochgenuss, der der Minuskulisse von 25 Zuschauern geboten wurde. Aber es war, erneut, ein Dreier für die Fortuna, die, als Abstiegskandidat in die Runde gegangen, ihr Punktekonto nach 17 Partien auf beruhigende 27 Zähler geschraubt hat. „Wir sind halt keine erfahrene Verbandsliga-Mannschaft, der es gelingt, ihr Spiel aufzuziehen“, hält George fest, „in dieser Saison geht es darum, die 34 oder 36 Punkte zu sammeln, die man braucht, um die Klasse zu halten. Danach können wir anfangen, besseren Fußball zu spielen.“

Angefangen hatte die Fortuna damit durchaus. Die erste Hälfte der ersten Hälfte über lief der Ball gut durch die eigenen Reihen, die Mischung aus sicherem Passspiel, flachen Kombinationen über die Flügel und diagonalen Schlägen, meist präzise von Stefan Kühne gespielt, passte weitgehend. Die logische Folge war die 2:0-Führung durch Glody Kubas wuchtigen Kopfball nach Christian Georges Freistoß (13.) und einen blitzsauberen Gegenstoß: Christian George schickte Marco Streker auf links steil, der bediente flach und präzise Marvin George (26.). Doch mehr und mehr zerfaserte das Spiel, sodass die Gäste das Übergewicht erhielten, ohne jedoch – abgesehen von Philippe Benders Pfosten-Kopfball (86.) – wirklich gefährlich wurden. Den Schlusspunkt setzte wiederum Marvin George nach der Freistoßflanke seines Bruders Christian und Kubas eher unfreiwilliger Vorlage (90.). „Das war kein schöner, aber ein enorm wichtiger Sieg“, schnaufte Trainer Thomas Eberhardt durch.

Quelle : aus der AZ von Torben Schröder

MOMBACH - Nein, die SG Rieschweiler taugt wirklich nicht zum Lieblingsgegner des FC Fortuna Mombach. Nicht nur, dass die Pfälzer, wie schon beim 3:1 in der Hinrunde, durch ihren 3:0 (0:0)-Sieg auch beim Rückrundenauftakt der Fußball-Verbandsliga die drei Punkte einheimsten. Nach dem Spiel flogen, zumindest verbal, gehörig die Fetzen. Da hatte sich spürbar einiges aufgestaut, nachdem die SG den Mombachern in der vergangenen Saison den sicheren Nichtabstiegsplatz weggeschnappt hatte und man sich auf Seiten der Fortuna am ersten Spieltag etwas verschaukelt vorkam. Die gesamten 90 Minuten über fehlte es nicht an Provokationen vonseiten der Gäste. Und dass der Name Eberhardt nicht zum Synonym für diplomatische Zurückhaltung taugt, ist auch bekannt. Da setzte es unter der Gürtellinie deutlich mehr Treffer als auf dem Feld.

Zum Glück gingen die Spieler vergleichsweise pfleglich miteinander um. Bezeichnend, dass der Gelb-Roten Karte von Imanol Chiappa Gutierrez (81.) wegen wiederholten Foulspiels zwei Stockfehler vorausgingen, die der Fortuna-Stürmer dann übereifrig ausbügeln wollte. „Die Niederlage geht in Ordnung. Es war schlecht, es war Scheiße, mehr braucht man nicht zu sagen“, fasst FC-Trainer Thomas Eberhardt denn auch in gebotener Kürze das Geschehen der 90 zum Teil quälend langen Minuten zusammen. „Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und haben verdient verloren“, sagt Abwehrchef Stefan Kühne, „der Gegner hat clever gespielt, sie sind nicht unsere Kragenweite.“

Wobei sich Durchgang eins zum Fehlpass-Festival auf Augenhöhe entwickelte, und das in überschaubarem Tempo. Nennenswerte Torschüsse gab es erst nach dem Kabinengang, als die aktiveren Gäste alsbald in Führung gingen: Christoph Weis’ als flache Hereingabe gedachter Freistoß rutschte ins Netz (57.). Da sah Keeper Alexander Rudolph, der vorher und danach jeweils zweimal in Eins-gegen-Eins-Situationen klasse parierte, nicht gut aus. Wirkte die Partie vorher wie, so Eberhardt, „Winterschlaf“, so zeigte die Fortuna nun eine Reaktion. Marco Strekers eigentlich gut getimte Hereingabe verfehlte Gutierrez (69.), nach Marvin Georges pariertem 15-Meter-Hammer zielte der Torjäger aus der Drehung weit daneben (71.). Die Effektivität war dieses Mal aufseiten des Gegners. „Wir mussten aufmachen, sie haben uns ausgekontert“, musste Kühne mit Blick auf die Treffer von Daniel Preuß (73.) und Maximilian Buchholz (90.) eingestehen. So war es für die Mombacher ein gebrauchter Tag.