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Mombacher Wochenmarkt

Quelle: aus der AZ Mainz von Torben Schröder

VERBANDSLIGA Mombach muss gegen Fußgönheim kurz vor Schluss 1:1 hinnehmen

MOMBACH - Nur 90 Sekunden haben dem FC Fortuna Mombach zum großen Coup gefehlt. Bis in die Nachspielzeit hatte man den Rangzweiten der Fußball-Verbandsliga, den ASV Fußgönheim, am Rande einer Niederlage, dann nickte Marco Sorg den Ball nach einem langen Einwurf zum 1:1 über die Linie. „Es ist unsere Schuld. Wir haben die drei Punkte hergegeben, weil einfach der zweite Treffer nicht gelungen ist“, gab Coach Thomas Eberhardt nach dem Spiel zu Protokoll.

Der Mombacher Trainer sah „ein 3:3- oder 4:3-Spiel“, und die wenigen Zuschauer konnten 93 Minuten lang kaum glauben, was beide Teams an hochkarätigsten Torchancen ausließen. Fußgönheims Ronald Kesselring (9., 40.) sowie für die Hausherren Marvin George (9., 37.), Glody Kuba (27.) und Imanol Chiappa Gutierrez (45.) ließen „Hundertprozentige“ liegen. Die Pausenführung durch den spanischen Stürmer war demnach hoch verdient – Gutierrez bugsierte kunstvoll einen Freistoß von Jens Eberhardt ins Netz (31.) –, zumal es nach Foul von Said Rhanam an Lennard Broll (17.) eigentlich Elfmeter hätte geben müssen. „Wir haben die erste Halbzeit gegen sehr aggressive Mombacher verschlafen“, ärgerte sich ASV-Trainer Jan Kamuf. Doch die Hausherren verpassten den K.o.-Schlag, weil Gutierrez (52., 71.) sowie Marvin und Christian George (62., 64.) weitere Top-Chancen vergeigten.

Das rächte sich gegen Gäste, die sich immer zwingender durch die Mombacher Reihen spielten, häufig im Strafraum zum Abschluss kamen und Fortuna-Keeper Alexander Rudolph zu zwei Glanzparaden zwangen (79., 90.). Zudem traf Steffen Euler die Latte (82.). Das 1:1 lag also durchaus in der Luft, weil es zunehmend entkräfteten Hausherren auch nicht mehr gelang, den Ball zu halten und für Entlastung zu sorgen. „Wir haben so viele Chancen gehabt“, schüttelte Gutierrez den Kopf, „leider hat es nicht zum Sieg gereicht.“ Der groß gewachsene Stürmer sieht sich selbst noch lange nicht bei 100 Prozent, deutete aber in vielen Szenen bereits seine Qualität an. „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Spieler sich nach einem Unentschieden gegen ein solches Spitzenteam ärgern“, hielt Eberhardt fest, „ich bin stolz darauf, wie die Mannschaft gekämpft und geackert hat.“

VERBANDSLIGA Fortuna Mombach überzeugt beim 3:0-Erfolg in Rodenbach mit Kampf- und Laufstärke

MAINZ - (tor). Die Formkurve der Verbandsliga-Fußballer des FC Fortuna Mombach zeigt weiter nach oben. Den 3:0 (1:0)-Sieg bei Aufsteiger SV Rodenbach eingerechnet, haben die Mainzer nun sieben Punkte aus drei Partien eingefahren und festigen damit ihren Mittelfeldplatz. „Ich bin bislang sehr zufrieden mit der Punkteausbeute“, sagte Trainer Thomas Eberhardt, dessen Mannschaft vor allem in Sachen Kampf- und Laufstärke die Erwartungen erfüllte.

„Der Sieg war 100 Prozent verdient, wenn auch vielleicht etwas zu hoch“, betonte der 33-Jährige, der erstmals von Beginn an auf Stürmer Imanol Chiappa Gutierrez baute – eine goldrichtige Entscheidung: Nach Doppelpass zwischen Lennard Broll und Marvin George schweißte der Spanier den Ball aus 16 Metern ein (17.). Auch am 2:0 war der groß gewachsene Stürmer beteiligt, als er nach Jens Eberhardts Einwurf am schnellsten schaltete und Marvin George per Querpass einsetzte (49.). Den Schlusspunkt setzte Lennard Broll in der Nachspielzeit, als er nach Musa Jamalis hartem Freistoß, den der Torwart abklatschen ließ, abstaubte.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Hausherren nach der Notbremse von Sebastian Hornef gegen Gutierrez (78.) bereits in Unterzahl. „Die Mannschaft hat das umgesetzt, was das Trainerteam vorgegeben hat, und das wurde belohnt“, fasste Eberhardt zusammen. Im Tor setzte der Coach wieder auf Alexander Rudolph, der mehrfach sehr brenzlige Situationen entschärfte und somit ebenfalls zum Matchwinner wurde.

Quelle: aus der AZ Mainz von Torben Schröder

VERBANDSLIGA Mombach bezwingt Schlusslicht Ingelheim mit 4:1 / Mäßige Leistung von beiden Mannschaften

MOMBACH - Es gibt Fußballspiele, die muss man einfach gewinnen. Ein solches bestritt der FC Fortuna Mombach beim 4:1 (2:1) gegen das punktlose Schlusslicht der Verbandsliga, die Spvgg. Ingelheim. „Manchmal passt du dich einfach an das Niveau des Gegners an und bekommst gar nichts mehr auf die Reihe“, urteilt Trainer Thomas Eberhardt offenherzig. „In der Halbzeitpause habe ich die Sachen angesprochen, die gut waren. Das war schnell erledigt.“

Zwei Dinge waren gut aus Mombacher Sicht: Der Zwischenstand und die Anzahl Spieler auf dem Feld. Nach 36 außergewöhnlich fehlerbehafteten Minuten nickte Marvin George eine von seinem Bruder Christian getretene Ecke ein, zwei Minuten später beging Spvgg.-Verteidiger Maurice Fischer ein unnötiges Foul an der Seitenauslinie und sah die Ampelkarte. Dennoch gelang Tim Schweikardt nach Florian Maaß’ Querpass der Ausgleich (41.). Doch dieses zarte Pflänzchen des Tabellenletzten zertrat Nico Dannenberg prompt wieder, indem er Christian George zu Fall brachte. Den fälligen Strafstoß versenkte Marco Streker (43.) zum 2:1. Durch einen Abwehrfehler Glody Kubas wäre beinahe der erneute Ausgleich gefallen, doch Schweikardt legte frei vor dem Tor lieber quer, statt zu schießen, sodass Mete Alp Akcay noch klären konnte (45.).

So eine große Chance kam nicht wieder. Die Mombacher hatten nach dem Seitenwechsel alles im Griff, auch weil die Gäste sich mehr und mehr auf Schadensbegrenzung konzentrierten. Spielerisch blieb das Meiste Stückwerk.

Minimalprinzip zum Erfolg

Immerhin, zwei hübsch herausgespielte Tore sollten noch gelingen: Erst spielten Christian George und Streker über links Doppelpass, Marvin George verwandelte in der Mitte (61.), dann legte Lennard Broll mit seinem ersten Ballkontakt auf Christian George, der nicht lang fackelte (73.). So stand am Ende ein klarer Sieg, der allerdings mit einer Leistung eingefahren wurde, die vermutlich gegen jeden anderen Liga-Konkurrenten zu einer Niederlage geführt hätte. „Worüber ich glücklich bin: Wir haben drei Punkte geholt“, resümiert Eberhardt denn auch in gebotener Kürze.

Dudenhofen. So ein 0:0 kann richtig glücklich machen. „Für uns ist dieser Punkt ein gefühlter Dreier“, sagt Trainer Thomas Eberhardt nach dem torlosen Remis von Fußball-Verbandsligist Fortuna Mombach beim FV Dudenhofen, „die Jungs haben sich reingefeuert ohne Ende. Wir wollten mit den fußballerischen Basics, mit Lauf- und Zweikampfstärke, dagegen halten, und das ist sehr gut gelungen.“

 

So gut, dass auf dem Heimweg aus der Pfalz sogar ein Zwischenstopp an der ansonsten nur für Auswärtssiege reservierten Wonnegau-Raststätte eingelegt wurde. „Auch Dudenhofen hat nicht vor Selbstvertrauen gestrotzt“, berichtet Eberhardt, „heute ging es um Leidenschaft und die Einstellung, es war ein Kampfspiel mit wenig fußballerischem Glanz.“ Doch die Einstellung war, anders als noch am Mittwochabend bei der 2:3-Pokalpleite in Meisenheim, über 90 Minuten tadellos.

Marvin George hätte in einer Partie, die sich meist zwischen den Strafräumen abspielte, nach einem Freistoß seines Bruders Christian George fast das 1:0 erzielt, war aber vom Abpraller überrascht worden (45.). Lennard Brolls Freistoß fischte der FV-Keeper noch aus dem Winkel (81.). Da die Hausherren ähnlich wenig Zwingendes aufs Tor brachten, ging das Remis in Eberhardts Augen in Ordnung: „Zumal wir ja ohne acht Spieler antreten mussten und nur 14 Feldspieler zur Verfügung hatten.“ Benjamin Vladic und Christian Friedel mussten kurzfristig passen.

VERBANDSLIGA Fortuna Mombach nutzt gegen TuS Mechtersheim seine Chancen nicht und unterliegt 0:2

MOMBACH - Am Ende steht eine klare Analyse, die als Zustandsbeschreibung und Anreiz zugleich zu verstehen ist: „Von der Spielanlage her sind wir einfach nicht reif genug, um mit so einer Mannschaft mitzuhalten. Wir sind noch viel zu unkonstant“, sagt Thomas Eberhardt nach der 0:2 (0:0)-Niederlage seines FC Fortuna Mombach gegen die TuS Mechtersheim, die zum Kreis der Aufstiegsfavoriten in der Fußball-Verbandsliga zählt.

Dreimal hätte die Fortuna in Halbzeit eins in Führung gehen können, vielleicht sogar müssen: Erst köpfte Marvin George den Ball freistehend aus fünf Metern vorbei (2.), dann scheiterte er mit einem Gewaltschuss am Außenpfosten (26.). Zudem brachte Benjamin Vladic, der einen Fehlpass in der TuS-Abwehr erahnt hatte, den Ball nicht an Keeper Andre Lacroix vorbei (24.). Ein 1:0 wäre wohl die Wende zum Besseren gewesen, denn ansonsten hatte klar der Gast das Heft in der Hand. „Wir sind nicht richtig ins Spiel gekommen“, sagt Innenverteidiger Mohamed Jamali, „bei uns hat die Kommunikation gefehlt. Der Gegner hat gut Druck gemacht.“ Die mit viel Kraftaufwand eroberten Bälle waren meist viel zu schnell wieder weg, weil die Variante, schnell und steil nach vorne zu kommen, von der TuS wirksam bekämpft wurde. Hinzu kam hinten wie vorne eine eklatante Kopfballhoheit der Gäste. Und ein Mombacher Keeper, der nicht gerade einen Sahnetag erwischt hatte: Erst rutschte Florian Simons nicht wirklich unhaltbarer Flachschuss durch (57.), dann durfte Danko Boskovic einnicken, weil Kay Schotte durch seinen Strafraum irrte (82.).

Auch mal Ruhe bewahren

Wobei das Ergebnis angesichts des Chancenverhältnisses in Ordnung ging und Schotte in anderen Szenen prima hielt. „Von Teams wie Mechtersheim können wir nur lernen“, sagt Eberhardt, „man muss nicht nach jedem Ballgewinn einen Risikopass spielen, sondern auch mal auf den Ball treten. Das haben wir über 90 Minuten nicht gut gemacht.“