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FORTUNA MOMBACH Landesligist unterliegt Altleingen 0:3 / Diskussion um Schiedsrichterin

MOMBACH - Frustrierte Gesichter auf der Mombacher Bezirkssportanlage. Während einige Spieler nach Abpfiff minutenlang sprachlos auf dem Feld sitzen blieben, machten andere ihrem Ärger Luft. Auch Oliver Schmitt, Trainer des Fußball-Landesligisten Fortuna Mombach, war wütend: „Ich fühle mich von der Schiedsrichterin verschaukelt. Da waren mehrere eindeutige Fehlentscheidungen dabei.“ Dieser Aussage ging eine 0:3-Niederlage gegen den TuS Altleiningen voraus.

Nach einem ausgeglichenen Beginn waren es die Gäste, die in der 30. Minute durch einen Treffer von Dennis Spieß in Führung gingen. Davon ließ sich die Fortuna jedoch nicht entmutigen. Zuerst zeigte Torhüter Tobias Schneider zwei Glanzparaden, dann folgte eine gefährliche Konterchance durch Takeru Hiyama. Nach Wiederanpfiff zeigten sich die Mombacher mit mehr Ballbesitz, vor dem Tor war die Mannschaft jedoch zu harmlos. „Wir spielen immer gut um den Strafraum herum, aber uns fehlt ein echter Knipser“, sah auch Schmitt das Problem. In der 62. Minute ereignete sich dann die wohl umstrittenste Szene des Spiels. Ein Altleininger Spieler kam im Mombacher Strafraum zu Fall, doch Schiedsrichterin Vanessa Schleicher ließ das Spiel weiterlaufen. Erst auf Hinweis des Linienrichters gab es den Elfmeter, der alle Mombacher zum Toben brachte. Doch alles Beschweren half nichts, Henrik Weisenborn verwandelte zum 0:2. Keine halbe Stunde später trat der Altleininger erneut zum Strafstoß an, zeigte sich abermals treffsicher und markierte damit gleichzeitig auch den 0:3-Endstand. „0:3, das klingt jetzt wieder so, als hätte Altleiningen uns abgeschossen, aber so war das nicht“, sagte Schmitt nach der Niederlage. Trotz all des Ärgers über die Schiedsrichterin schätzte der Trainer die Situation auch realistisch ein: „Natürlich ärgere ich mich, aber die Schiedsrichterin ist letztendlich nicht Schuld an unserer Niederlage.“

Fortuna Mombach verpasst beste Chancen gegen Schifferstadt

 
 aus der AZ von Xenia Schipp

MOMBACH - Fußball-Landesligist Fortuna Mombach hat im Spiel gegen Phönix Schifferstadt einen wahren Senkrechtstart hingelegt. Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, als ein Schuss von Dominik Szulc an der Unterseite der Latte abprallte und auf dem Boden aufsetzte. Ob der Ball hinter der Torlinie war, blieb fraglich. Schiedsrichter Matthias Schwenk ließ das Spiel weiterlaufen.

„Der Schuss hatte so eine seltsame Drehung, dass ich total verwirrt war. Allerdings ist es mir ein Rätsel, wie der Ball nicht reingehen konnte“, erkläte Mombach-Trainer Oliver Schmitt den Auftakt der 0:2-Niederlage. In der Anfangsphase behielten die Mombacher klar die Oberhand. So konnte man meinen, es seien nicht die Schifferstädter, die um den Aufstieg spielen, sondern die Fortuna. „Wir haben Schifferstadt in den ersten 30 Minuten in Grund und Boden gespielt. Das war ganz klar ein Spiel auf ein Tor“, erkannte auch Schmitt die Dominanz seines Teams an.

Umso überraschender war dann der erste Treffer. In der 31. Minute platzierte der Schifferstädter Dana Kader den Ball an der Unterseite der Latte, von wo aus dieser ins Tor hüpfte. Infolgedessen erstarkte die DJK, während die Hausherren langsam nachließen. „Wenn man einmal den Pfosten trifft, dreimal knapp über die Latte schießt und dann ein Gegentor fängt, ist das eben total demotivierend für eine Mannschaft wie uns“, versuchte Schmitt den Leistungsabfall zu erklären. In einer unspektakulären zweiten Hälfte war Schifferstadt das überlegene Team. So gelang es den Gästen, in der 80. Minute durch einen Treffer von Manuel Maier nachzulegen.

„Letztendlich haben wir einfach das Konzept verloren, das wir im Training und in der Anfangsphase der Partie verfolgt hatten. Allerdings muss ich sagen: Wenn wir so weitermachen wie am Spielanfang, werden wir auch endlich wieder punkten“, zog Schmitt am Ende Bilanz.

Fortuna Mombach unterliegt bei Schlusslicht Oppau

OPPAU - (tkoe). Eine Pleite beim Tabellenletzten ist frustrierend. Vor allem, wenn sie völlig unnötig zustande kommt. Entsprechend geknickt zeigte sich Oliver Schmitt nach dem 1:3 (1:1) in Oppau. „Wir agieren vor den Gegentreffern einfach dumm“, sagte der Trainer des Fußball-Landesligisten Fortuna Mombach.

Der Coach spielte damit auf Zweikämpfe an, bei denen sein Team mit taktischen Fouls hätte zu Werke gehen können – und so die Konter zu den Gegentoren unterbunden hätte. „Da fehlt uns die Erfahrung“, sagte Schmitt. So trafen Timo Gehrlein (20.), Dennis Weiss (53.) und Arif Buga (59.) für Oppau. Eben jeweils nach Kontern. „Wir haben die Bälle in der Vorwärtsbewegung verloren“, erklärte Schmitt. „Die erste Halbzeit war passabel“, sagte der Trainer. Sergen Yesilyurt besorgte vom Punkt den Ausgleich (26.). Felix Zaucker hatte gar die Füh rung auf dem Fuß. Auch in der Schlussphase spielten die Gäste munter nach vorne. „Aber im letzten Drittel war das schlimm anzusehen“, sagte Schmitt. Den unrühmlichen Schlusspunkt besorgte Zaucker, der einen Gegenspieler an der Seitenlinie überhart umgrätschte. Ein berechtigter Platzverweis. Und ein Frustfoul am Ende eines frustrierenden Spiels.

Fortuna: Rudolph – Steinmetz, Meier, Frey, Yesilyurt (65. Siewe Nana), Hiyama (72. Sula), Schimmer, Zaucker, Nungesser (65. Eshaso), Sentürk, Quint.

TSV braucht nur eine Halbzeit

Gau-Odernheimer feiern mit 6:1 über Mombach eine gelungene Generalprobe

Gau-Odernheim. Die Vorbereitungen des TSV Gau-Odernheim auf das Verbandspokal-Viertelfinalspiel beim VfR Baumholder am Mittwochabend um 20 Uhr begannen früh. Trainer Christoph Hartmüller ließ Florian Schapfel komplett außen vor. Kurz nach der Halbzeitpause wechselte er Eric Wischang und Lukas Knell aus. Alle drei Fußballer, so ließ Hartmüller durchblicken, werden auch beim Highlight in Baumholder von Beginn an starten. Auch andere Spieler hätten beim 6:1 (5:1) im Landesliga-Spiel gegen Fortuna Mombach ein „gutes Bewerbungsschreiben“ abgegeben, berichtete Hartmüller. Die Startelf in Baumholder werde sich demnach auch kaum von der Aufstellung vom Sonntag unterscheiden.

 

 

Den Fokus hatte Hartmüller – anders als gedacht – schnell auf die Partie am Mittwoch richten können. In der Landesliga-Begegnung gegen den FC Fortuna Mombach fiel die Entscheidung quasi schon nach zehn Minuten, als Björn Grimm (3.) und Knell (5./10.) erfolgreich zur Stelle waren. Weil beim TSV Gau-Odernheim dann auch noch Erik Hübler (22.), Wischang (26.) und Raul Marincau (87.) trafen, stand am Ende der Begegnung ein souveränes 6:1 zu Buche. Zum zwischenzeitlichen 1:3 vor 110 Zuschauern hatte Mombachs Felix Zaucker getroffen (19.). Unrühmlich verabschiedete sich Gästespieler Michael Schmuck (76.), der wegen einer Kopfnuss an Erik Hübler mit Rot vom Platz musste.

Der eindeutige Ausgang des Spiels war mit der Leistung beider Mannschaften zu erklären. Einerseits präsentierten sich die Mombacher in der ersten Halbzeit „unterdurchschnittlich“, wie auch TSV-Mittelfeldspieler Simon Kustan meinte. Doch, es war mal wieder auffällig, dass das Team das System Hartmüllers mittlerweile verinnerlicht hat. Es ist durchaus beeindruckend, wie viele verschiedene Variationen, der TSV in seinem Spiel besitzt. Und es ist auch bemerkenswert, wie taktische Veränderungen des Gegners ohne Wirkung bleiben. Egal wie Mombach agierte, ob mit einem hohen Pressing oder einer sehr passiven Haltung: Gau-Odernheim hatte in Hälfte eins Chancen nach Belieben. Für Kustan eine Frage der Spielintelligenz des Teams. Die zweite Hälfte nahm er wie Hartmüller aus der Bewertung heraus. Die Spannung bei einem so deutlichen Spielstand weiter zu hochzuhalten, sei oft nicht zu erwarten. Für den Gast hatte der Gau-Odernheimer Coach aber noch ein Lob übrig. „Ich muss den Hut vor ihnen ziehen. Es ist nicht selbstverständlich, in der zweiten Halbzeit noch mal so aufzutreten.“ Insgesamt sei das Wichtigste an der Begegnung gegen Mombach der Dreier gewesen. Dadurch, so Kustan, habe das Spiel sicher einen positiven Effekt für das Pokalspiel am Mittwoch. Immerhin sind schon 40 Plätze im für die Fahrt nach Baumholder gecharterten Bus belegt.

Sicherlich hilft in diesen harten englischen Wochen auch der harte Konkurrenzkampf im Kader, der die Gau-Odernheimer nun auf den sechsten Rang in der Liga und ins Verbandspokal-Viertelfinale gebracht hat. Die Zuversicht ist groß, jetzt auch ins Halbfinale vordringen zu können. Die perfekte Vorbereitung erledigte Hartmüller, der sich den „starken“ West-Landesligisten beim 4:2-Sieg gegen den SV Nanz-Dietschweiler anschaute. Dennoch ist es durchaus Losglück, auf einen klassengleichen Gegner zu treffen, sagte Kustan und meinte: „Daraus wollen wir unbedingt was machen.“

Fortuna Mombach unterliegt Viktoria Herxheim 1:6

aus der AZ von Julia Sloboda

MOMBACH - In der 23. Minute nahm das Unglück seinen Lauf. Innenverteidiger Pascal Janke knickte nach einem Duell mit seinem Gegenspieler um, schrie laut auf und musste verletzt vom Platz. Als Trainer Oliver Schmitt daraufhin seine Abwehr umbaute, kassierte Fußball-Landesligist Fortuna Mombach innerhalb von sechs Minuten drei Gegentore. Es war der Anfang vom Ende im Spiel gegen den Tabellenzweiten Viktoria Herxheim. Nach 90 Minuten hieß es 1:6.

Auswechslung von Janke sorgt für Verwirrung

Ein Dämpfer für die Fortuna, die in den vergangenen vier Partien neun Punkte geholt hatte. „Die Stimmung war anschließend gedrückt“, erzählte Schmitt, der allerdings auch Erklärungen für die deutliche Niederlage parat hatte. „Pascal Janke gibt uns Stabilität. Nach seiner Auswechslung waren wir hinten sehr verwirrt.“ Mit der Umstellung sei sein Team nicht zurecht gekommen. Die ersten beiden Gegentore resultierten aus Ballverlusten, beim 0:3 schafften es drei Mombacher nicht, den gegnerischen Stürmer vom Ball zu trennen. „Vogelwild“, sagte Schmitt.

Nach einem Foul an Michael Schmuck erzielte Cedric Siewe kurz vor der Halbzeitpause den Anschluss – kurz keimte Hoffnung auf. Doch wieder dauerte es nur wenige Minuten, in denen sich auch diese zerschlagen hatte. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff erhöhten die Gäste auf 4:1. Was seine Mannschaft anschließend auf den Platz brachte, sei ein blutleerer Auftritt gewesen. „Es war sehr ruhig, wir haben wenig miteinander gesprochen“, bemängelte der Fortuna-Trainer. Hinzu kam, dass der Landesligist in den letzten 20 Minuten aufgrund eines weiteren Verletzten in Unterzahl spielen musste, weil das Wechselkontingent schon erschöpft war.

„Jeder weiß, dass du das Spiel verlieren wirst. Und jeder hofft, dass der Schiedsrichter vielleicht zwei Minuten früher abpfeift“, beschrieb Schmitt die Schlussminuten. Dabei hatte die Partie für seine Mannschaft eigentlich so gut angefangen. Eine knappe halbe Stunde lang hielt sein gut Team mit, lief früh an und hatte durch Tim Schimmer sogar die Chance, in Führung zu gehen. Doch dann kam die Auswechslung von Pascal Janke – und drei Gegentore in sechs Minuten.

Fortuna Mombach: Schneider – Steinmetz (46. Mavric), Quint, Janke (30. Frey), Yesilyurt – Siewe, Sentuerk, Meier, Sula (52. Kalbfuß) – Schimmer, Schmuck.