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Landesligist Fortuna Mombach feiert ersten Auswärtssieg

 
WORMS - (cad). Der erste Auswärtsdreier der Mombacher wurde noch in der Kabine zünftig mit einer Runde Pizza gefeiert. Doch bis die Fortunen beim 2:0 (0:0) die Zweite Mannschaft von Wormatia Worms niedergerungen hatte, war es ein hartes Stück Arbeit. „Ich hatte schon im Gefühl, dass die Mannschaft, die hier das erste Tor schießt, das Spiel auch gewinnen wird“, meinte der Mombacher Coach Oliver Schmitt nach der Partie glücklich. Schon vor dem Seitenwechsel waren es seine Spieler, die einen Tick aggressiver die Zweikämpfe bestritten und die lange Leine, an der Schiedsrichter Lukas Hahl die Spieler agieren ließ, voll ausschöpften.

Auch in der zweiten Halbzeit war die Partie vom Kampf geprägt und bot den Zuschauern nur wenige Strafraumszenen. So dauerte es bis zur 68. Minute, bis die Mombacher jubeln durften. Nachdem die Wormser Happersberger-Zwillinge Andreas und Markus in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren, machten es die Fortunen einmal ganz schnell, Denis Mavric leitete schnell auf den eingewechselten Egzon Sula weiter, der wiederum den vollkommen freistehenden Michael Schmuck schickte. Dessen Schuss ins lange Eck war für Wormatia-Keeper Enez Aslan nicht zu erreichen. In der Nachspielzeit legte dann der flinke Cedric Siewe Nana noch den zweiten Treffer nach und sicherte so die Pizza-Siegesfeier ab.

Fortuna Mombach: Schneider – Frey, Quint, Janke, Yesilyurt – Siewe Nana, Meier, Mavric, Hiyma (54. Sula) – Schimmer (59. Zaucker), Schmuck (90. Steinmetz.

 

 
 

Fortuna Mombach gewinnt Landesliga-Derby gegen VfB Bodenheim

 Von Martin Gebhard

MOMBACH - „Wir leben noch“, waren die ersten Worte beim Statement von Oliver Schmitt, Trainer des FC Fortuna Mombach, nach dem 1:0 (0:0)-Derbysieg über die Gäste des VfB Bodenheim. So erleichtert der 31-Jährige über den Sprung auf den drittletzten Tabellenplatz der Fußball-Landesliga war, so ausgelassen hatten die Seinen kurz zuvor „Derbysieger, Derbysieger – hey, hey!“ skandiert.

„Das war mit das beste Spiel in dieser Saison. Und dann auch noch gegen Bodenheim“, freute sich der Fortuna-Coach. „Wir haben extrem aggressiv gespielt – von der ersten Minute an.“ So eine disziplinierte und konzentrierte Leistung über mehr als 90 Spielminuten habe er selten von seiner Mannschaft gesehen, betonte er. „Ich habe sechs neue Spieler reingebracht – aber der Kader ist eben sehr ausgeglichen.“

Mombach kommt mit ordentlich Druck aufs Feld

Den Platzherren gehörte die erste Halbzeit. Die Mainzer entwickelten enormen Druck nach vorn, präsentierten sich laufstark und teilweise auch kombinationssicher. Kam aber mal ein Pass vor das Tor der Bodenheimer, verpassten ihn die Abnehmer. Kurz vor dem Pausenpfiff lenkte VfB-Keeper Mareck Dörr ein Geschoss des Fortunen Michael Schmuck über die Latte (44.). Allerdings hatte auch VfB-Goalgetter Adem Kaya bereits in der ersten Minute Fortuna-Torwart Tobias Schneider mit einem Freistoß-Hammer zu einer Glanzparade gezwungen.

Nach Wiederbeginn sollte die erste nennenswerte Aktion spielentscheidend sein. Nach einem Zweikampf des Bodenheimers Carlos Stabel und des Mombachers Cedric Siewe Nana im Strafraum der Gastgeber zeigte Schiedsrichter Nico Bauer auf den Punkt. Der gefoulte Rechtsaußen Siewe Nana verwandelte den Foulelfmeter sicher zum Goldenen Tor (53.).

In der Schlussphase vergaben die stark ersatzgeschwächten Gäste zwei hochkarätige Chancen durch Norman Loos (81.) und Adem Kaya (82.). Auch die Mombacher nutzten ihre gute Chance durch Egzon Sula nicht (90.+2). „Das 0:1 geht in Ordnung, weil wir in der ersten Halbzeit nicht in der Lage waren, den Hebel umzulegen“, resümierte Gäste-Trainer Jürgen Collet, der allerdings froh war, aufgrund vieler verletzter oder kranker Spieler überhaupt elf erfahrene Fußballer aufbieten zu können. „Am Ende haben die Körner gefehlt.“ Diesen Umstand wollte er dennoch nicht als Entschuldigung gelten lassen.

Fortuna Mombach: Schneider – Frey, Steinmetz, Janke, Yesilyurt – Sentürk, Meier – Siewe Nana (80. Quint), Schimmer (83. Omokaro Eshaso), Sula – Schmuck (90+3. Zaucker).

LANDESLIGA TSG Bretzenheim setzt sich in Unterzahl 2:1 gegen tapfere Mombacher durch

BRETZENHEIM - Zu Hause ist die TSG Bretzenheim einfach eine Macht. Auch im Stadtderby gegen den Vorletzten FC Fortuna Mombach sackte der Fußball-Landesligist beim 2:1 (2:0)-Sieg drei Zähler ein. Das reichte dem Team von Trainer Timo Schmidt nach schwacher Auswärts-Ausbeute, sich immerhin im sicheren Mittelfeld der Tabelle zu etablieren.

„Wir hatten das bessere Gesamtpaket und der Sieg ist hochverdient“, resümierte Schmidt eher erleichtert nach über 90 ereignisreichen Spielminuten vor rund 100 Zuschauern. Mehr Fans gönnten sich wohl wegen des kalten, nassen und windigen Herbstwetters diesen mit Spannung erwarteten lokalen Vergleich allerdings nicht. Sowohl spielerisch als auch mental hatte der TSG-Coach die Seinen im Vorteil gesehen. Und schob lächelnd nach: „Naja – klingt blöd nach der Roten Karte.“

Rote Karte nach einer Beleidigung

Was war passiert? Es lief die zweite Minute der Nachspielzeit in der ersten Halbzeit. Die Bretzenheimer führten bereits mit 2:0. Nach einem Gerangel vor dem eigenen Strafraumeck sah der Bretzenheimer Innenverteidiger Kingsley Gyamfi die Rote Karte. „Wegen Spielerbeleidigung“, wie Schiedsrichter Felix Zirbel (Idar-Oberstein) erläuterte. Timo Schmidt konnte es allerdings nicht fassen. „Der Mombacher sagt: ‚Halt’s Maul‘ und kriegt nichts – und wir sagen ‚Halt die Fresse‘ und werden bestraft.“

Schnell nach Wiederbeginn (48.) schien es knüppeldick für die Platzherren zu kommen. Nach einem Zweikampf zwischen dem Bretzenheimer Fynn Pierrets und dem Mombacher Egzon Sula ging Letzerer zu Boden. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Über diese Entscheidung waren der TSG Trainer und Gäste-Coach Oliver Schmitt unterschiedlicher Meinung, wie unüberhörbar war.

Der Fortune Denis Mavric ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß sicher: Nur noch 2:1. „Nach der Roten Karte und dem Elfmeter war unheimlich viel für uns drin“, befand der Gäste-Coach. „Ein 2:2 oder noch mehr zu holen.“ Aber seine Mannschaft habe es einfach nicht hinbekommen, sich Großchancen zu erspielen.

Nur Zaucker wird gefährlich

Bis auf eine Möglichkeit, als sein Stürmer Felix Zaucker den Ball am 46er Keeper Nico Mock vorbeispitzelte (70.). „Wir müssen einfach selbst aktiv werden“, bemängelte Schmitt. „Man muss in Bretzenheim schon eine Schippe drauflegen, um dort was zu holen.“

Die Gastgeber dominierten vor allem in der ersten Halbzeit, erspielten sich Dank feiner Kombinationen und viel Druck zahlreiche Möglichkeiten. Eine davon nutze der agile und laufstarke TSG-Angreifer Atsushi Kikutani, der nach schöner Vorarbeit von Antonio Quint Vila zentral aus 18 Metern traf – 1:0 (33.). Beim 2:0 durch Höss, der im Nachsetzen erfolgreich war, hatte Kitkutani als Vorbereiter geglänzt. Nur den Pfosten traf der eingewechselte Bretzenheimer Jonas Gangl (90.+2).

TSG Bretzenheim: Mock – Popp, Gyamfi, Scherer – Peters (46. Kuntz), Rentschler, Krämer, Quint Vila, Pierrets – Kikutani (87. Yatrakis), Höss (74. Gangl).

Fortuna Mombach: Schneider – Debus (59. Steinmetz), Nungesser, Meier, Frey – Szulc (69. Hiyama), Quint, Mavric, Sula – Kalbfuß (82. Siewe Nana), Zaucker.

Belohnung im zehnten Versuch

 
 
Von Martin Gebhard

FORTUNA MOMBACH Absteiger feiert gegen den FSV Schifferstadt seinen ersten Saisonsieg in der Landesliga

MOMBACH - Nun darf endlich gejubelt werden: Fußball-Landesligist FC Fortuna Mombach, abgestiegen aus der Verbandsliga, hat am zehnten Spieltag den ersten Dreier gefeiert. Gleichzeitig verließ die Mannschaft von Trainer Oliver Schmitt nach dem 4:1 (1:0)-Heimsieg über den Tabellenneunten FSV Schifferstadt den Platz ganz am Tabellenende.

„Glückwunsch“, rief Schmitt seinen Spielern nach dem Schlusspfiff zu: „Das war eine starke Leistung von jedem. Ich glaube, jetzt sind wir in der Liga angekommen.“ Schon in den vergangenen Wochen habe der Fortuna-Coach von den Seinen gute Leistungen gesehen. „Aber jetzt haben wir uns endlich belohnt.“ Dass die Seinen vor allem in der ersten Halbzeit gleich reihenweise Hochkaräter versiebten: Schwamm drüber. „Ich habe keine Schwachstelle gesehen“, lächelte der 32-Jährige wohlwollend.

In der Tat: Die Platzherren dominierten das Spiel vor rund 80 Zuschauern fast über die gesamte Spielzeit. Vor allem in den ersten 45 Spielminuten als die Rhein-Pfälzer fast gar nicht stattfanden. Verdienter Lohn: ein satter Schuss von Verteidiger Joseph Meier unter die Latte der Gäste zum hoch verdienten 1:0 (45.).

Nach Wiederbeginn agierten die Gäste gefährlicher und erarbeiteten sich den zwischenzeitlichen Ausgleich durch den eingewechselten Stürmer Kai Ringelspacher, dessen abgefälschter Schuss unhaltbar im Gehäuse einschlug (50.).

Aber die Fortuna ließ sich nicht beirren und riss die Partie endgültig an sich. Große Kampfbereitschaft, hohes Laufpensum und feine Kombinationen sorgten schließlich – bei weiteren vergebenen Hochkarätern – für drei weitere Treffer von Angreifer Felix Zaucker nach feinem Steilpass (56.), Egzon Sula nach unwiderstehlichem Solo (77.) und Stürmer Pascal Kalbfuß nach feiner Ballstafette (87.).

Fortuna Mombach: Rudolph – Debus, Nungesser, Meier, Frey – Szulc (87. Steinmetz), Mavric, Quint, Sula (84. Hiyama) – Kalbfuß, Zaucker (80. Schmuck).

Fortuna verliert 1:3 in Rülzheim

 
 RÜLZHEIM - (br). Einige Minuten lang hatte Oliver Schmitt ein richtig gutes Gefühl. Der von ihm trainierte Fußball-Landesligist Fortuna Mombach war auf einem guten Wege, dem Spitzenteam SV Rülzheim Punkte abzuknöpfen. Die Fortunen hatten einen Rückstand wettgemacht und sich zwischen der 25. und 35. Minuten mehrere Eckbälle erspielt. Doch dann gestatteten sie den Gastgebern noch vor der Pause einen Doppelpack, und verließen den Platz mit einer 1:3 (1:3)-Niederliga. Zweimal Carsten Lutz (8., 39.) und einmal Daniel Geiger (43.) hatten für den SV getroffen, Pascal Kalbfuß auf Vorarbeit von Denis Mavric zwischenzeitlich ausgeglichen (24.). Fortuna-Keeper Alexander Rudolph hielt noch einen Strafstoß (50.).

Schmitt ärgerte, dass das vorentscheidende 1:2 wieder einmal nach einem Freistoß fiel. „Wir machen zu viele blöde Fouls“, schimpfte er. Gleichzeitig lobte er sein Team für eine starke Leistung nach der Pause, bei der nur die Chancenverwertung nicht stimmte.

Fortuna Mombach: Rudolph – Steinmetz (46. Debus), Meier, Nungesser, Yesilyurt (85. Omokaro) – Frey, Mavric, Quint, Hiyama – Siewe, Kalbfuß (59. Schmuck).