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Beim FSV Schifferstadt wurde 2:1 (1:0) verloren. Tor: Mavric

Die 2. Mannschaft war spielfrei.

Mombach lässt Chance liegen

Landesligist unterliegt harmlosen Schifferstädtern +++ Mittwoch gegen Horchheim

Schifferstadt. Jetzt kommt das Endspiel. „Wir hätten hier mindestens einen Punkt mitnehmen müssen“, sagte Oliver Schmitt, Trainer des FC Fortuna Mombach. Doch sein Team verpasste beim harmlos spielenden FSV Schifferstadt die Punkte und unterlag 1:2 (0:1). Am Mittwoch kommt der SV Horchheim nach Mombach. Der Verlierer jener Partie, schlittert akut der Bezirksliga entgegen.


Auf einmal spielten die Gastgeber Fußball: Es war die 26. Minute, als die Fortuna-Abwehr vom One-Touch-Spiel Schifferstadts überrascht wurde. „Sonst haben sie nie mit so viel Tempo gespielt“, sagte Schmitt und sah das 0:1. „Da waren wir nicht auf der Höhe.“ Schmitt ging verbal sogar noch weiter: „Die erste Halbzeit war eine absolute Frechheit von uns.“Tor-Möglichkeiten im Fünf-Minuten-Takt,

Der Trainer stellte in der Halbzeit auf zwei Sturmspitzen um und tatsächlich erkannten die Mombacher, welche Chance sich bot. Samuel Omokaro Eshaso hatte in der 49. Minute die Möglichkeit zum Ausgleich, ehe am Ende eines Konters Schifferstadt jedoch auf 2:0 erhöhte (53.) – die Innenverteidigung spekulierte auf Abseits, Torwart Tobias Schneider wurde überlupft. „Dann waren wir ständig im Strafraum“, berichtete Schmitt. Im Fünf-Minuten-Takt ergaben sich Gelegenheiten für die freistehenden Pascal Kalbfuß, Takeru Hiyama und Denis Mavric. Mavric war es auch, der per Handelfmeter verkürzte (87.) und in der Nachspielzeit die größte Chance aus sechs Metern vergab, als er am Torhüter scheiterte. „Wenn wir das machen, rennen wir aufs Feld und freuen uns über den Punkt“, sagte Oliver Schmitt. Doch stattdessen wartet nun das Endspiel.

Landesligist Fortuna Mombach verliert 1:2 gegen Rülzheim und rutscht auf vorletzten Platz ab

 
 aus der AZ von Clara Mohr

MOMBACH - Vor der Partie gegen den Tabellendritten SV Rülzheim schworen sich die Spieler von Fortuna Mombach noch einmal auf das schwierige Heimspiel ein. Von Beginn an war klar, dass sich die Landesliga-Fußballer einiges vorgenommen haben, um in der Tabelle nicht noch weiter abzurutschen.

Mindestens ein Punkt sollte her und mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 in der 72. Minute wurde es tatsächlich noch einmal spannend. Der eingewechselte Samuel Omokaro Eshaso köpfte über den Rülzheimer Verteidiger, sodass der ebenfalls neu ins Spiel gekommene Dominik Szulc den Ball im gegnerischen Tor versenken konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Fortuna gut damit gefahren, tiefer zu stehen – doch richtige Chancen in der Offensive blieben Mangelware.

Die Mannschaft stand zwar sicher in der Abwehr, trotzdem gelang es den Rülzheimern immer wieder, gute Chancen herauszuspielen. André Nenning und Jesper Brechtel verwerteten zwei davon zur Führung (37./52.). Dass die Gäste es oft in den Mombacher Strafraum schafften, zeigte sich auch an den vielen Eckstößen, die die Rülzheimer herausspielten.

„Wir waren taktisch gut auf den Gegner eingestellt und sind trotz Rückstand wieder in die Partie zurückgekommen. Das war eine Riesenaktion von der Mannschaft“, lobte Mombachs Trainer Oliver Schmitt nach der knappen Niederlage. Vor allem die letzten 20 Minuten waren geprägt von Chancen auf beiden Seiten. Die Mombacher konnten am Ende jedoch auch kein Kapital mehr daraus schlagen, dass die Rülzheimer nach der Gelb-Roten Karte für Andelo Srzentic ab der 90. Minute in Unterzahl agierten. „Die Chancen waren da. Spielen wir öfter so konzentriert, bleiben wir in der Liga“, sagte Schmitt. In der Tabelle sieht das derzeit etwas anders aus: Weil Horchheim 5:1 gegen Bodenheim gewann, ist die Fortuna auf den vorletzten Platz abgerutscht.

6:1! Marienborner Offensivstärke zu viel für Fortuna Mombach

 
 asu der AZ von Carsten Zillmann

MOMBACH - Die Spieler von Fortuna Mombach wirkten am Ende niedergeschlagen. Eine deutliche Heimniederlage macht keinen Spaß – vor allem wenn man derart chancenlos ist. 6:1 (4:1) setzte sich der Wieder-Spitzenreiter der Landesliga, die TuS Marienborn, im Derby durch. Eine Erkenntnis wird den Mombachern aber Trost spenden: Gegen eine TuS in dieser Tagesform gibt es praktisch keine Mittel.

Fortuna-Coach Oliver Schmidt hatte seinen Jungs ein hohes Pressing verordnet, damit die Kombinations-Maschinerie der Gäste nicht anlaufen kann. Sie brauchte aber nur zwei Minuten, um hochzudrehen. Dennis Ritz spielte quer auf Etienne Portmann, der verfehlte das leere Gehäuse. Nur zwei Minuten später der nächste Angriff. Linksverteidiger Lukas Harden überlief Ritz und fand an der Strafraumgrenze den nachrückenden Moritz Freisler. Der Mittelfeldspieler klatsche die Kugel mit der Innenseite ins Tornetz.

Eins-gegen-Eins-Situationen nicht zu verteidigen

Mombach schien sich kurz zu fangen, doch die Problematik blieb gleich. Marienborn kombinierte sich aus dem Druck heraus. Mateo Trapp fand Ritz auf der linken Außenbahn zweimal mit diagonalen Anspielen. Zunächst scheiterte der Kapitän (16.). Im zweiten Anlauf netzte er zum 2:0 (18.) ein. Hauptproblem: Das zahnlose – oder besser von Marienborn entzahnte – Pressing zwang die Mombacher Viererkette immer wieder in Eins-gegen-Eins-Duelle mit Ritz und Co. „Das ist dann kaum noch zu verteidigen“, sagte Schmidt, und räumte ein: „Wir haben gedacht, wir könnten sie hoch anlaufen. Das war ein Fehler.“

Vorm 3:0 war es wieder Ritz, der Nick Debus unter Druck setzte und für das Engagement belohnt wurde. Der Ball sprang zu Frank Berninger: Querpass zu Andreas Klapper, Tor (18.). Dann schaltete die TuS in den Kombinationsmodus. Ellenlange Passstaffetten bis Trainer Ali Kayhan Cakici brüllte: „Jetzt steil!“ Portmann chippte zu Berninger (34.). Der Rest war Formsache. Den einzigen wirklichen Schnitzer leistete sich dann ebenfalls Portmann. Seinen Ballverlust nutzte Felix Zaucker, um Takeru Hiyama das 1:4 aufzulegen (40.).

Zweite Hälfte: Ergebnis statt Erlebnis

Nach der Pause verlor die Partie ihre Dynamik. Mombach setzte tiefer stehend auf Schadensbegrenzung. Marienborn auf Ballbesitz entgegen dem Klubmotto „Erlebnis, statt Ergebnis“. Die Platzherren deuteten mit Hiyama und Joker Samuel Omokara ihre Konterstärker an. Ritz (77.) und Nermin Fakovic (90.) schraubten den Endstand auf 6:1. „Für uns hat sich jetzt nichts geändert“, sagte Schmidt nach der Partie. „In einer Woche geht es wieder bei 0:0 los. Dann müssen wir Punkte holen.“

Fortuna Mombach: Atashkar – Debus, Meier, Janke, Frey – Szulc (63. Greiner), Sula (46. Mavric), Trost, Hiyama – Zaucker (46. Omokara Eshaso), Kalbfuß.

Ein Tiefschlag jagt den nächsten

 
 FORTUNA MOMBACH Schmitt-Elf verliert Partie, Torwart Schneider und Anschluss ans rettende Ufer

OFFENBACH - (zil). Viel mehr hätte bei der längsten Auswärtsfahrt der Landesliga-Saison nicht schief gehen können. Fortuna Mombach verlor die Partie beim FSV Offenbach 0:2 (0:1). Doch das war noch lange nicht alles. Die Liste der Tiefschläge ist länger: Die Mombacher verloren zudem Keeper Tobias Schneider (Rote Karte) und Sergen Yesilyurt (Muskelverletzung). Zu allem Unglück beträgt der Rückstand ans rettende Ufer nun sieben Punkte.

„Es war eine Scheiß-Heimfahrt“, wählte Trainer Oliver Schmitt bewusst drastische Worte. Besonders ärgerlich waren aus seiner Sicht zwei Dinge. Zunächst einmal nennt er den Platzverweis (87.) gegen Torhüter Schneider eine „völlige Fehlentscheidung“. „Er steht hoch und grätscht für uns die Schnittstellenbälle ab. Das hat er dreimal gemacht. Beim vierten Mal soll es dann Foul sein“, sagt Schmitt. „Selbst der Linienrichter meint später, dass es kein Foul war.“

Schneider, der große Rückhalt, verpasste in Offenbach letztlich nur drei Minuten, wird aber in den kommenden Spielen fehlen. Ersatzmann Vandad Atashkar musste noch einmal hinter sich greifen. Michael Hayes verwandelte einen Foulelfmeter (90.+2). Für das vorangegangene Foul sah Pascal Janke zusätzlich die Ampelkarte und musste ebenfalls vorzeitig unter die Dusche.

Schwacher Auftritt vor der Pause

Nicht einverstanden war Oliver Schmitt mit dem Auftritt seiner Mannschaft vor der Pause. „Wir haben alles vermissen lassen, was man in so einer Situation braucht“, sagt er. „Der Auftritt war richtig schlecht.“ Sinnbildlich steht die Szene vor dem 1:0 der Platzherren. Denis Mavric drehte sich 30 Meter vor dem eigenen Tor unmotiviert in den Gegner. Ballverlust, Gegenstoß, Flanke, Tor (29.). Nach Wiederbeginn zeigte die Fortuna zwar eine stärkere Leistung, doch Fabian vergab in der Schlussphase die beste Chance zum möglichen Ausgleich (83.).

Das Nachholspiel in Offenbach wurde  am Gründonnerstag mit 2:0 (1:0) verloren. Spielbericht folgt.