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Mombacher Wochenmarkt

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Zeit, dass sich was dreht

SPIELBERICHT LANDESLIGA OST +++ Nach 0:3 bei Viktoria Herxheim kündigt Fortuna Mombach Neuzugänge für die Rückrunde an

Mainz. Die Winterpause kommt den Landesliga-Fußballern von Fortuna Mombach gerade recht. Bei Viktoria Herxheim verlor das Team von Trainer Thorsten Lamers 0:3 (0:1). Nach wie vor fehlten einige Spieler wegen Krankheit oder Verletzungen, „deshalb ist es gut, dass die jetzt erst mal alle zurückkommen können“, sagt Lamers


Wobei seine Mannschaft in Herxheim zunächst gut mitgespielt, den frühen Rückstand durch Nicolas Fink (7.) gut weggesteckt und den Gegner unter Druck gesetzt habe. „Nach dem 0:1 hatten wir zwei bis drei gute Chancen zum Ausgleich, aber die haben wir eben nicht genutzt“, moniert Lamers. Ausgerechnet in ihrer stärksten Phase kassierten die Mombacher dann das spielentscheidende zweite Gegentor. Wieder war es Fink, der diesmal am schnellsten reagierte als der Ball durch den Sechzehner der Gäste flipperte und einschob (50.). „Ein unglückliches Gegentor“, sagt Lamers. Und eins, von dem sich seine Mannschaft nicht erholen konnte. „Herxheim hat es dann auch richtig gut gespielt“, sagt der Fortuna-Trainer. Marcel Hadrosek markierte mit seinem Treffer zum 3:0 (78.) den Schlusspunkt.

„Wir hoffen, im Winter den ein oder anderen Neuzugang holen zu können“, kündigt Thorsten Lamers an und bestätigt, dass bereits erste Gespräche geführt werden. Gleichzeitig könnten einige Spieler die Fortuna wegen ihres Studiums verlassen.

Fortuna Mombach: Schneider – Hübler, Brunswig (63. Alkhatib), Quint, Yesilyurt (46. Günthert) – Dedeke (46. Endlich), Stägemann, Becher, Bäcker – Szulc, Simon.

Unsere 1. fährt am Samstag in die Pfalz zum Gastgeber Herxheim. Anpfiff ist um 18:00. Danach ist offizielle Winterpause. Die 2. Mannschaft ist bereits in Winterpause.

Die 2. Mannschaft hat am Dienstag ein Nachholspiel bei Hechtsheim II mit 5:4 verloren.

Öder Kick nach dem Tor des Tages

SPIELBERICHT LANDESLIGA OST +++ Nach Zähmes Premieren-Treffer bejubelt TSG Bretzenheim einen 1:0-Erfolg im Derby bei Fortuna Mombach

Mainz. Diese eine Szene genügte der TSG Bretzenheim, um sich Luft zu verschaffen im Abstiegskampf. Benjamin Zähme kommt an der Strafraumgrenze an den Ball, deutet einen Schuss an, lässt einen Verteidiger des FC Fortuna Mombach stehen, dann noch einen. Und zieht ab, trocken, flach, ins kurze Eck. Das erste Landesliga-Tor des 19-Jährigen in Derby-Minute 35 bedeutete zugleich den 0:1-Endstand. Ein immens wichtiger Auswärts-Dreier für die De-facto-U 21 der TSG. Und eine richtig bittere Pleite für den Vorletzten, dem das Wasser nun bis zum Hals steht.



FC Fortuna Mombach - TSG 1846 Bretzenheim 0:1

Einen verdienten Sieger sahen beide Trainer. Die Mombacher hatten, den 1:0-Sieg in Geinsheim im Rücken, ganz gut begonnen, kamen durch den in letzter Sekunde von Paul Poseck geblockten Dominik Szulc (5.) sowie durch Nicolaj Simon, der aus kurzer Distanz per Kopf (16.) und nach langem Ball per Direktabnahme (34.) allerdings zu ungenau zielte, zu guten Chancen. Doch das spielerisch gefälligere Team war die TSG, die ihren ersten nennenswerten Torabschluss prompt nutzte. Ein Tor, ein Wirkungstreffer, denn nun war der Mombacher Faden gerissen. Keeper Tobias Schneider hielt die Fortuna im Eins-gegen-Eins gegen Marco Rothenburger im Spiel (42.), doch nach vorne ging nun lange nichts mehr. So entwickelte sich nach dem Seitenwechsel ein ziemlich öder Kick.

Die personell weiter arg gebeutelten Bretzenheimer verteidigten sauber, brachten aber nach vorne auch nichts mehr zustande, und auch weil beiden Teams in der aktuellen Besetzung das Drecksack-Gen fehlt, war dieses Stadtduell nicht einmal ein besonders umkämpftes. Erst in der Schlussphase bäumte sich die Fortuna auf, doch Dominik Bäcker (80.) und Max Messerschmitt (88.) scheiterten an Keeper Nico Mock. „Wir haben viele junge Spieler drin, das braucht Zeit. Dafür ist es in Ordnung“, sagt TSG-Trainer Timo Schmidt, der allerdings eingesteht: „Die zweite Halbzeit war grausam, da gibt es nichts schönzureden. Es ging nur um die drei Punkte.“ Die hätten die Mombacher sogar noch dringender gebraucht. In der Offensive waren sie jedoch viel zu harmlos, über weite Strecken der zweiten Hälfte rückten die Spieler viel zu zaghaft vor – Verunsicherung, auch Fitnessprobleme waren offenkundig.

„Wir haben viele unnötige, einfache Fehler im Aufbauspiel und im Freilaufverhalten gemacht“, sagt Coach Thorsten Lamers, „wir haben nie zu unserem Spiel gefunden,.“ Die Fortuna hofft sehnlichst auf die Rückkehr ihrer drei Hochkaräter Kevin Frey, Jonathan Trost und Peter Staegemann – nach der Winterpause, die dringend Not tut. Beiden Teams.

Fortuna Mombach: Schneider – Dedeke, Brunswig, Hübler, Yesilyurt – Szulc (46. Messerschmitt), Endlich, Alkhatib, Bäcker – Schenk (80. Becher), Simon (75. Quint).

TSG Bretzenheim: Mock – Lüdtke (80. Yatrakis), Poseck, Scherer, Escher – Krämer, Zimmermann, Gharahgozlou (55. Drach) – Helbach, Rothenburger (71. Meyer), Zähme.

Am Sonntag erwartet die Fortuna die Stadtnachbarn aus Bretzenheim. Anpfiff ist um 15:00.

Die 2. spielt zu ungewöhnlicher Zeit um 17:00 gegen Nierstein II.

Signal für Kicker in Finthen und Mombach

2020 sollen Kunstrasenplätze saniert werden +++ Stadt reagiert auf Spielabsagen
Mainz. Finthen und Mombach statt Bretzenheim und Ebersheim – mit einer Änderung der Prioritätenliste für Kunstrasen-Erneuerungen will die Stadt Mainz auf die Spielabsagen im Amateurfußball vom Saisonstart reagieren. Bislang standen der Kunstrasen in der Bretzenheimer Ulrichstraße und das Kleinspielfeld in Ebersheim oben auf der Agenda. „Doch diese Plätze haben noch etwas Zeit im Verhältnis zu den anderen“, sagte Sportdezernent Günter Beck (Grüne) im Sportausschuss. Es sei ein Signal, dass kommendes Jahr zwei Plätze angegangen werden sollen und nicht, wie in den vergangenen Jahren Usus, nur einer. Die entsprechende Empfehlung beschloss der Sportausschuss einstimmig.


Verblieben ist auf der Prioritätenliste der bereits für dieses Jahr geplante Tennishallen-Neubau auf dem Gelände des DJK Mainzer Sand. Die Kostenprognose liegt bei 930 000 Euro, „die vom Verein aufzubringen sind“, wie es im Mai in der Beschlussvorlage hieß. Allerdings bestehe, so Beck, für den Verein Aussicht auf Förderung. Die Sanierung des Klein- und Großspielfeldes in Finthen ist auf 550 000 Euro beziffert, die Sanierung des oberen Platzes auf der Bezirkssportanlage in Mombach schlägt laut Plan mit 350 000 Euro zu Buche. Die Schließung der 2003 sanierten Plätze in Finthen würde laut Stadt „die Existenz des ortsansässigen Fußballvereins bedrohen“, und von der Stilllegung des 2004 erneuerten Platzes in Mombach wären gleich sechs Vereine mit Trainings- und Spielbetrieb betroffen.
Einer davon ist Fortuna Mombach. „Ich bin positiv überrascht“, sagt Vereinsmanager Mirko Vorih zur geplanten Sanierung. Im Sommer war dort eine Fachfirma angerückt, um die dringendsten Schäden zu flicken. Doch in den Augen der Klubverantwortlichen sah der Platz danach kaum besser aus. Vorih hatte die Schäden dokumentiert und sich ans Sportamt gewendet, um eine Sanierung zu erreichen.

Stadtrat muss überplanmäßige Mittel für Sanierungen bewilligen

Die Erneuerung des 2002/03 errichteten Kunstrasens in Bretzenheim war im Mai von der Stadt noch als „überfällig“ bezeichnet worden, dort kam es zu „Notreparaturen“ durch das Grünamt. Dennoch stößt die Entscheidung des Ausschusses, die am 20. November vom Stadtrat bestätigt werden muss, auf vollstes Verständnis beim SV Bretzenheim 12. „Unser Platz ist auch grenzwertig, aber das Sportamt macht, was es kann“, äußert der sportliche Leiter Thomas Bohland Verständnis für die Bevorzugung der anderen Standorte. Der löchrige Platz in Finthen sei zuletzt bei einem Gastspiel der Zwölfer noch flugs mit Sand bespielbar gemacht worden und ist nach Bohlands Ansicht schon fast gesundheitsgefährdend. Das städtische Budget setze nun einmal Grenzen. Und der Haushaltsplan 2020, der für Kunstrasensanierungen nur 435 000 Euro bereithält, auch. Der Stadtrat müsste also überplanmäßige Mittel bewilligen.
Die Ebersheimer Ortsvorsteherin Anette Odenweller (CDU) zeigte sich im Sportausschuss weniger begeistert von der Rückstufung des 1997/98 gebauten Kleinspielfeldes, dessen Sanierung laut Prognose im Mai mit 220 000 Euro zu Buche schlagen würde. „Dringend notwendig“ sei die Sanierung auch dort. Beck erklärte, es brauche einen „Impuls“ aus dem Stadtteil, etwa in Form von Mittelbereitstellungen aus der Spende, die Ebersheim unlängst zuging.

Künftig kein Gummigranulat mehr auf Kunstrasenplätzen

Unterdessen hat sich die Stadt darauf festgelegt, künftig auf mit Gummigranulat verfüllte Kunstrasen zu verzichten. Stattdessen soll auf „umweltgerechte, bewährte Materialien, zum Beispiel Quarzsand, oder auf neue, umweltgerechte und normierte Technologien“ gesetzt werden. Quarzsand-Verfüllungen seien eine „umweltgerechte und voraussichtlich kostenneutrale Lösung“, würden „hinsichtlich Dämpfungseigenschaften und Spielkomfort jedoch einen Rückschritt“ bedeuten. Hintergrund sind Bestrebungen auf EU-Ebene, Mikroplastik zurückzudrängen. Kork-Sand-Verfüllungen will die Stadt mangels Erfahrungswerten einstweilen nicht nutzen. Seitens der Vereine wird betont, dass Sandverfüllungen einer besonders aufmerksamen Pflege bedürfen, sonst würden die Spielflächen schnell zu „Beton“.